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schwarz

Kirchner räumte als erster zusammen, kam dann mit seinem kleinen, aufgeschlagenen Skizzenbuch und einem Bleistift auf Fränzi zu: "Zeichne du mal. Wer versucht, kann auch."
Fränzi schwieg, kniete sich auf den Boden, das Buch vor sich, blätterte ein paar Seiten zurück: Frauen unter Bäumen, am Ufer, in Wellen, in der Hängematte sie selbst, einer daneben und unter dem japanischen Schirm, wer war das? Kirchner lachte: "Nicht denken, einfach drauflos!" Fränzi zeichnete erst Kopf Hals Bauch, zwei Beine. Nochmals dasselbe. Die Figur mit dem grossen Kopf, das soll der Herr Heckel sein. Der wirft ihr einen Apfel zu. Und niemand sieht das. Weil links und rechts der beiden steht das Schilf hoch. Ein Boden muss hin. Der Himmel. Darunter und darüber fliegt eine Libelle. So.
"Siehst du", sagte Kirchner und hielt das Skizzenbuch gleich dem Pechstein hin, "was unsere Fränzi alles kann."

(aus Fränzi)