Im Frühjahr 1937 ziehen Lucy Schwob und Suzanne Malherbe — Künstlerinnen, Stiefschwestern und ein Paar — von Paris auf die Kanalinsel Jersey. Ihr Haus in der abgeschiedenen Bucht von St. Brelade wird zum Ort des Rückzugs, der Musse und einer sehr privaten Geschäftigkeit. Nur drei Jahre später besetzt die Deutsche Wehrmacht Jersey, und die beiden Frauen nehmen einen raffinierten und unerschrockenen Widerstand gegen die Besatzer auf. Vier Jahre lang sind Suzanne und Lucy aktiv — bis sie denunziert, verhaftet und zum Tode verurteilt werden. Im Gefängnis von St. Helier stossen sie auf Brüder und Schwestern, deren Lachen, Übermut und Verzweiflung. Und auf deutsche Wärter, die keine Unmenschen sind.
