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Am 11. Februar 1956, am Ende einer mehr als eiskalten Nacht, hat meine Grossmutter meine Mutter zuhause von mir entbunden und in ihr Hebammentagebuch 2. H.H.L. notiert, was zweite Hinterhauptslage meint. Wörter, Papier und Farben haben es mir seit früher Kindheit angetan. Schon vor Schulbeginn entdeckte ich anhand von Wilhelm Buschs Max und Moritz das Lesen. Bei Nicht allein im Schreiben, Lesen / Übt sich ein vernünftig Wesen zog ich nach übt einen kleinen roten Strich. Das berührt mich heute seltsam. Der Kinderbuchautor Hans Manz war mein erster Lehrer. Höchstwahrscheinlich hat er sein Gedicht Katharina nicht meinetwegen geschrieben, aber ich beziehe es auf mich. Es folgten viele, sehr viele Schuljahre, einige davon an der Höheren Töchterschule, wo ich, genau genommen, nicht hingepasst habe. Während meines Studiums an der Universität Zürich und der sich daran anschliessenden ersten Unterrichtstätigkeit habe ich meine drei Söhne geboren, die nun längst ausgeflogen sind. Wünsche haben sich erfüllt. Zu meinen unerfüllten Wünschen gehören beispielsweise ein Obstgarten, zwei Waldschafe und ein paar Vorwerkhühner.

 

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