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Eine Nacht im Leben von...

Der Wind muß gedreht haben. Sonst läge ich nicht mit üblem Schwindel in einem Abend, der sich eben erst von Farben löst und Grauwerte verpaßt bekommt, zugegeben, wenn es hoch geht zuoberst ein dunkles Samtblau. Aber am Fensterrahmen lehnen werde ich nicht, denn wie man sich bettet, so liege ich ruhig. Auch den Augäpfeln unter den geschlossenen Lidern habe ich Bewegungslosigkeit geboten: entspannt euch, sinkt tief ins Kissen, bleibt! Sie parieren, liefern aber eifrig Bilder. Stimmen schicken gleich Worte hinterher. Diese Einspielungen am Bühnenrand des Tages sind Reprisen, etwas schattiert, leicht verzerrt oder mit einer dünnen Schicht Firnis versehen, von Glanz und Glimmer nicht eindeutig zu unterscheiden. Während der ferne Lärm vorüberbrausender Züge nun die andere Seeseite erreicht, wiederholt sich folglich das Reden zweier Girls über Jelly Beans-Aromen genauso wie über untreue Jungs, Honolulusaft und Zuckerwatte, falls der Dings nicht mit der andern, du weißt. – Die Schwester vom Doofen? – Ja die, ich schnall’ das nicht, Inselpunsch? – Margarita, klarer Fall. In meinem Kopfabteil herrscht arges Chaos...

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